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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Die Rationierung

 

Schon im Jahr 1938 waren die Grundlagen für die Rationierung eingerichtet. Aktiviert wurde sie am 29. August 1939, gleichzeitig mit der Aufbietung der Grenztruppen. Sie begann mit einer zweimonatigen Bezugssperre für Zucker, Hülsenfrüchte, gewisse Getreideprodukte, Fette und Öle. In dieser Zeit versorgten sich die meisten Haushalte mit dem ab angeordneten Notvorrat. Für Unbemittelte, die keine Vorräte hatten kaufen können, wurden für die Zeit der Sperre blaue Bezugskarten ausgegeben.

Ab dem 1. November 1939 trat die Rationierung in Kraft. Pro Kopf und Monat konnten maximal 2500 g Griess und Mais, 1500 g Zucker, 750 g Speisefett, 750 g Teigwaren, 750 g Hafer und Gerstenprodukte, 250 g Reis und 250 g Hülsenfrüchte gekauft werden. Es gab aber auch Mahlzeitenkarten, die man umtauschen konnte. Wie gut die Rationierung geplant war, erkannten die Zeitzeugen an verschiedenen Details: Als die Zwetschgen reiften, wurde genügend Einmachzucker freigegeben, und es gab auch genügend Zucker für das Überwintern der Bienen. Für die Konfirmanden wurden nicht übertragbare Bezugsmarken für ein Paar Schuhe ausgegeben.


AutorIn: Christoph Lörtscher
 
 
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